Archiv der Kategorie: Frankfurt-City

EM 2012: Ticketpreise machen Fliegen teuer

König Fußball regiert im Juni wieder in Europa. Denn ab dem 8. Juni wird in Polen und der Ukraine um den Titel des Europameisters gekickt. Wer sich bis heute noch nicht zum Dabeisein entschlossen hat, muss unter Umständen tief in die Tasche greifen, wenn man denn doch noch bei einem der Spiele dabei sein will. Wie eines der großen Flugvergleichsportale ermittelt hat, können Flüge von und nach Frankfurt am Main oder Berlin teuer werden und teilweise mit mehr als 2.000 Euro zu Buche schlagen.

König Fußball kostet

Wie die Analyse der Ticketpreise ergeben hat, unterschieden sich nicht nur die Airlines deutlich voneinander, auch das allgemeine Preisniveau hebt sich stark von der Zeit nach der EM ab. So kostet ein Flug ab Frankfurt in seiner günstigen Variante mehr als 400 Euro (Hinflug 8. Juni, Rückflug 9. Juni). Einen Monat nach der EM sind die Preise dann deutlich niedriger, die Tickets kosten dann teilweise nur noch die Hälfte.

Richtig teuer wird es für Fußballfans aber dann, wenn sie sich einfach in einen Flieger setzen, ohne die Preise im Auge zu behalten. Gegenüber dem günstigsten Flieger ab Berlin mit 273 Euro kostet eine der teuren Verbindungen bereits stolz 1.745 Euro.

Und wer zum Endspiel in die Ukraine will, muss per se tiefer in die Tasche greifen. So kostet der günstigste Flieger ab Frankfurt, der Fans nach Kiew bringt, stolze 1.225 Euro – ohne, dass die Fußballfans Ticket ins Stadion und Übernachtung bezahlt haben. Wem die Flugpreise angesichts solcher Ticketpreise zu teuer sind, der kann das Geld sparen und mit der Familie einfach im Biergarten das Public Viewing genießen.

Religion: Streit um Koranverteilung nimmt an Schärfe zu

In den vergangenen Tagen ist ein heftiger Streit rund um den Koran entbrannt. Und erwartungsgemäß droht die Auseinandersetzung zu eskalieren. Denn die der Frankfurter Verein „Dawa Ffm“ hat jetzt seine Anhänger aufgefordert, die umstrittene Verteilung des Korans fortzusetzen.

Streit um Koranverteilung nimmt an Schärfe zuWas dabei besonders die Gemüter erhitzt, ist die Tatsache, dass es sich dabei um die Anhänger eines radikaleren Zweigs des Islams handelt, sogenannten Salafisten (abgeleitet von as-salafiyya, einer orthodoxen Strömung des Islam). Kritiker sehen hier die Gefahr, dass deren Anhänger einen Koran „unters Volk“ bringen, der nicht nur die objektiven Glaubensgrundsätze des Islam enthält, sondern die Heilige Schrift des Islam im Sinne der orthodoxen Strömungen auslegt.

Videobotschaft schürt Konflikt

Zudem hat die Vereinigung aus Frankfurt in einer Videobotschaft eindeutige Formulierungen gefunden, um ihre Anhänger zu motivieren und welche den expansiven und radikalen Charakter deren Haltung untermauern. Experten sehen allerdings nicht nur die Entwicklung der salafistischen Gruppierungen mit Sorge.

Für wachsende Unruhe sorgt eine weitere Entwicklung in Frankfurt: Die Auseinandersetzung mit dem Islam wird immer stärker auch von nationalen Strömungen aufgegriffen und entsprechend verwendet. Die Sorge wächst, dass es um Zuge des Streits um die Koran-Verteilungen zu Übergriffen aus dem nationalen/rechtsextremen Milieu auf Muslime kommt, was die Auseinandersetzung weiter eskalieren lassen könnte.

Die aktuelle Debatte macht allerdings auch klar, dass sich Deutschland in Zukunft nicht nur mit dem Islam als Ganzes wird stärker auseinandersetzen müssen, sondern auch mit den Gruppierungen im Einzelnen, speziell den fundamentalen Richtungen.

Krawalle: Demonstration endet mit schweren Ausschreitungen

Frankfurt ist Deutschlands Finanzhandelsplatz Nummer 1. Und als Zentrum des Kapitalmarkts eignet sich die Metropole, um quasi an der Wurzel gegen die zunehmenden Auswüchse des „Turbo-Kapitalismus“ zu demonstrieren. Allerdings hat Frankfurt am vergangenen Wochenende keine friedliche Bekundung öffentlicher Meinungen erlebt, sondern den Ausbruch blanker Gewalt, die sich am Samstag in der Metropole Kanäle gesucht hat.

Stimmung kippte allmählich

Krawalle in FrankfurtUrsprünglich war die Veranstaltung als Demonstration unter dem Motto „Kapitalismus ist die Krise“ geplant, zu der rund 250 Vereine und Parteien aus dem linken Spektrum aufgerufen hatten. Angereist waren den Angaben des Veranstalters zufolge rund 6.000 Personen, die Einsatzkräfte der Polizei sprachen von 4.000 Demonstranten.

Bereits im Verlauf der Demonstration zeigte sich, dass unter den Beteiligten auch gewaltbereite Kräfte waren. Letztere wurden von der Polizei vom übrigen Demonstrationszug getrennt und erkennungsdienstlich behandelt. Insgesamt kam es zu 465 Festnahmen. Was allerdings später folgte, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht erkennbar.

Nach dem Ende der Demonstration suchten autonome Kräfte die Konfrontation mit der Polizei, es kam zu kleineren Scharmützeln, brennenden Mülltonen und demolierten Schaufenstern. Die traurige Bilanz: Ein Polizist wurde schwer verletzt, mehr als ein Dutzend leicht. Zudem erlitten mehrere der Demonstranten Verletzungen. Und auch Passanten wurden durch die heftigen Krawalle in Frankfurt in Mitleidenschaft gezogen. Wie hoch der Sachschaden ist, entzieht sich einer genauen Quantifizierung, allerdings wird bisher von einer Summe in sechstelliger Höhe ausgegangen.

Flughafen: Experten unterstützen Nachflugverbot

Experten unterstützen NachflugverbotFlughafenbetreiber und Logistiker wehren sich immer wieder mit Händen und Füßen gegen Nachtflugverbote. Schließlich verspricht nur eine hohe Auslastung mit geringen Stillstandszeiten Gewinne. Allerdings mehren sich die Stimmen von Experten, die in Nachtflügen nur einen geringen Nutzen für die Wirtschaft, dafür umso höhere Beeinträchtigungen sehen. Besonders akut ist das Problem der Nachtflüge derzeit am Frankfurter Flughafen, an dessen neuer Landebahn sich derzeit heftiger Streit entzündet.

Arbeitsplätze nur Alibi?

Gestützt werden die Kritiker u. a. von Medienberichten, welche die Zahl der neuen Stellen untersucht haben. So sollen von den 7.000 Arbeitsplätzen mehr als 5.300 nicht neu entstanden sein, sondern nur aus Verlegungen resultieren. Darüber hinaus deuten Umfragen an, dass die Mehrheit der Wirtschaftsbosse auf Nachtflüge sehr wohl verzichten kann.

Auf der anderen Seite stehen dagegen Kosten in Milliardenhöhe, welche den Anwohnern und den Gesundheitssystemen entstehen. So wird der Schaden, welcher durch die Behandlung von Krankheiten entsteht, auf 180 Millionen Euro pro Jahr beziffert, die für Herz-Kreislauf-Beschwerden, Psychosen usw. aufgewendet werden müssen.

Denn wer in einer Einflugschneise ohne Nachtflugverbot lebt, ist einem andauernden Lärmpegel ausgesetzt, der zunehmend krank macht. Hinzu kommt, dass viele Immobilienbesitzer quasi mit ansehen müssen, wie deren Vermögenswerte über Nacht einen Teil des Wertes einbüßen. Denn überall dort, wo an Flughäfen auch nachts geflogen wird, sinken die Preise im Immobiliensektor dramatisch.

Dass die Betroffenen in Frankfurt auf eine positive Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Anfang April hoffen, ist also nur verständlich.

Flughafen: Fraport zieht positive Bilanz

Fraport zieht BilanzDer Betreiber des Frankfurter Flughafens tauchte zuletzt wegen des Streiks der Vorfeldmitarbeiter und der Auseinandersetzung rund um die neue Landebahn in den Schlagzeilen auf. Letzterer ist es aber scheinbar mit zu verdanken, dass der Flughafenbetreiber Fraport für das vergangene Jahr eine positive Bilanz ziehen konnte. Wie Fraport mitteilte, ist die Zahl der Fluggäste im Jahr 2011 gestiegen und hat eine neue Höchstmarke erreicht.

Die knapp 56,5 Millionen Fluggäste bedeuteten im Jahr 2011 eine Steigerung von 6,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum. Das operative Ergebnis legte gegenüber 2010 ebenfalls kräftig zu, man erreichte hier einen Zuwachs von 13 Prozent, was mehr als 802 Millionen Euro entspricht. Der Umsatz von Fraport legte im gleichen Zeitraum auf 2,4 Mrd. Euro zu.

Neue Landebahn bleibt Streitpunkt

Einen wesentlichen Teil der positiven Ergebnisse führte Fraport-Chef Stefan Schulte auf die neue Bahn des Flughafens zurück. Um diese hatte es in der Vergangenheit immer wieder Streit mit den Anwohnern gegeben, die sich über den Lärm beschwerten und wieder ihre Ruhe haben wollen. Für Stefan Schulte sind diese Forderungen verständlich, nach dessen Aussage soll es auch wieder ruhiger werden.

Allerdings unterstrich der Fraport-Chef auch die Bedeutung der neuen Landebahn, die den Flughafen als Standortfaktor aufwerte und damit auch Arbeitsplätze schaffe. Kritisch äußerte sich der Fraport-Chef zum Streik der Vorfeldmitarbeiter. Hier will Fraport rechtliche Schritte einleiten, es geht um einen Schaden, der im einstelligen Millionenbereich liegt. Man werde „Schadenersatzforderungen geltend machen müssen“, so Fraport-Chef Stefan Schulte.

Betrug: LG Frankfurt verhängt Haftstrafe für Hochstapler

LG Frankfurt verhängt Haftstrafe für HochstaplerFür die Geschädigten dürfte es eine Genugtuung gewesen sein. Das Landgericht (LG) Frankfurt verurteilte einen 53-Jährigen zu einer Haftstrafe von sechs Jahren und zog damit einen Hochstapler aus dem Verkehr, der über mehrere Jahre ein kleines Vermögen ergaunerte. Dessen Masche war einfach wie originell, er gab sich als Erbe eines Milliarden umfassenden Vermögens aus. Betrug: LG Frankfurt verhängt Haftstrafe für Hochstapler weiterlesen

Megaupload: Verdächtiger soll aus Frankfurt kommen

Verdächtiger soll aus Frankfurt kommenBislang haben sich die Festnahmen im Zusammenhang mit der Schließung des Filesharing-Dienstes Megaupload vor allem auf Neuseeland beschränkt. Allerdings rückt zur Wochenmitte auch Deutschland in den Fokus – speziell Frankfurt. Einer der Verdächtigen, welcher nicht nur Anteilseigner an der Megaupload Limited gewesen ist, sondern auch eine Leitungsfunktion innehatte, soll sich in der Mainmetropole aufhalten. Megaupload: Verdächtiger soll aus Frankfurt kommen weiterlesen

Fluglärm: Streit um Nordwest-Landebahn nimmt an Heftigkeit zu

Stille Nacht, heilige Nacht – mancher Anwohner am Frankfurter Flughafen wird sich dies sicher gewünscht haben. Allerdings sorgt der Airport und vor allem die Nordwest-Landebahn dafür, dass die Nerven bei vielen Anwohnern blank liegen. Denn die startenden und landenden Jets fliegen manchmal gefühlt nur einen Steinwurf an den Wohnhäusern vorbei und sorgen für eine erhebliche Lärmbelästigung. Und genau aus diesem Grund begehren die Anwohner gegen den Flughafen auf – auch in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr. Fluglärm: Streit um Nordwest-Landebahn nimmt an Heftigkeit zu weiterlesen

Eintracht: Klub beschwert sich über Stadionmiete

Fußball zählt in Deutschland zu den Sportarten, die unangefochten auf den Spitzenplätzen in der Beliebtheitsskala liegen. Dazu trägt sicher nicht nur der Charakter als Teamsport bei, sondern auch die Atmosphäre in den Stadien. Der Vereinsführung von Eintracht Frankfurt scheint aber genau dieses sauer aufzustoßen. Peter Fischer, Präsident des Frankfurter Fußballklubs, hat sich jetzt für eine niedrigere Miete für die Commerzbank-Arena stark gemacht. Zeitungsberichten zufolge droht Fischer sogar damit, notfalls ein eigenes Stadion bauen zu wollen.

Fußballklub als Unternehmen

Was steckt hinter den Äußerungen des Präsidenten der Frankfurter Eintracht? Streitpunkt ist die Miete, welches der Klub für das Stadion auf den Tisch legen muss. Derzeit liegen die Kosten dafür bei zehn Millionen Euro – einer recht stattlichen Summe. Für die Vereinsführung ist die Miete schlicht zu hoch, man erwartet, dass die Stadt Frankfurt der Eintracht als Aushängeschild entgegenkommt – um runde drei Millionen Euro. Eintracht: Klub beschwert sich über Stadionmiete weiterlesen

Massage Ausbildung in Frankfurt – ohne Überstunden

In jedem Betrieb fallen Überstunden ab. Das hängt sicher immer von der jeweiligen Auftragslage es Betriebes ab. Aber man kann eigentlich immer davon ausgehen, dass auch mal ein wenig mehr Arbeitseinsatz nötig ist. Dann sind die Überstunden fällig. Für die Arbeitnehmer heißt das dann sie müssen mehr als ihre Regelarbeitszeit arbeiten. Massage Ausbildung in Frankfurt — ohne Überstunden weiterlesen