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Religion: Streit um Koranverteilung nimmt an Schärfe zu

In den vergangenen Tagen ist ein heftiger Streit rund um den Koran entbrannt. Und erwartungsgemäß droht die Auseinandersetzung zu eskalieren. Denn die der Frankfurter Verein „Dawa Ffm“ hat jetzt seine Anhänger aufgefordert, die umstrittene Verteilung des Korans fortzusetzen.

Streit um Koranverteilung nimmt an Schärfe zuWas dabei besonders die Gemüter erhitzt, ist die Tatsache, dass es sich dabei um die Anhänger eines radikaleren Zweigs des Islams handelt, sogenannten Salafisten (abgeleitet von as-salafiyya, einer orthodoxen Strömung des Islam). Kritiker sehen hier die Gefahr, dass deren Anhänger einen Koran „unters Volk“ bringen, der nicht nur die objektiven Glaubensgrundsätze des Islam enthält, sondern die Heilige Schrift des Islam im Sinne der orthodoxen Strömungen auslegt.

Videobotschaft schürt Konflikt

Zudem hat die Vereinigung aus Frankfurt in einer Videobotschaft eindeutige Formulierungen gefunden, um ihre Anhänger zu motivieren und welche den expansiven und radikalen Charakter deren Haltung untermauern. Experten sehen allerdings nicht nur die Entwicklung der salafistischen Gruppierungen mit Sorge.

Für wachsende Unruhe sorgt eine weitere Entwicklung in Frankfurt: Die Auseinandersetzung mit dem Islam wird immer stärker auch von nationalen Strömungen aufgegriffen und entsprechend verwendet. Die Sorge wächst, dass es um Zuge des Streits um die Koran-Verteilungen zu Übergriffen aus dem nationalen/rechtsextremen Milieu auf Muslime kommt, was die Auseinandersetzung weiter eskalieren lassen könnte.

Die aktuelle Debatte macht allerdings auch klar, dass sich Deutschland in Zukunft nicht nur mit dem Islam als Ganzes wird stärker auseinandersetzen müssen, sondern auch mit den Gruppierungen im Einzelnen, speziell den fundamentalen Richtungen.

Krawalle: Demonstration endet mit schweren Ausschreitungen

Frankfurt ist Deutschlands Finanzhandelsplatz Nummer 1. Und als Zentrum des Kapitalmarkts eignet sich die Metropole, um quasi an der Wurzel gegen die zunehmenden Auswüchse des „Turbo-Kapitalismus“ zu demonstrieren. Allerdings hat Frankfurt am vergangenen Wochenende keine friedliche Bekundung öffentlicher Meinungen erlebt, sondern den Ausbruch blanker Gewalt, die sich am Samstag in der Metropole Kanäle gesucht hat.

Stimmung kippte allmählich

Krawalle in FrankfurtUrsprünglich war die Veranstaltung als Demonstration unter dem Motto „Kapitalismus ist die Krise“ geplant, zu der rund 250 Vereine und Parteien aus dem linken Spektrum aufgerufen hatten. Angereist waren den Angaben des Veranstalters zufolge rund 6.000 Personen, die Einsatzkräfte der Polizei sprachen von 4.000 Demonstranten.

Bereits im Verlauf der Demonstration zeigte sich, dass unter den Beteiligten auch gewaltbereite Kräfte waren. Letztere wurden von der Polizei vom übrigen Demonstrationszug getrennt und erkennungsdienstlich behandelt. Insgesamt kam es zu 465 Festnahmen. Was allerdings später folgte, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht erkennbar.

Nach dem Ende der Demonstration suchten autonome Kräfte die Konfrontation mit der Polizei, es kam zu kleineren Scharmützeln, brennenden Mülltonen und demolierten Schaufenstern. Die traurige Bilanz: Ein Polizist wurde schwer verletzt, mehr als ein Dutzend leicht. Zudem erlitten mehrere der Demonstranten Verletzungen. Und auch Passanten wurden durch die heftigen Krawalle in Frankfurt in Mitleidenschaft gezogen. Wie hoch der Sachschaden ist, entzieht sich einer genauen Quantifizierung, allerdings wird bisher von einer Summe in sechstelliger Höhe ausgegangen.

Flughafen: Experten unterstützen Nachflugverbot

Experten unterstützen NachflugverbotFlughafenbetreiber und Logistiker wehren sich immer wieder mit Händen und Füßen gegen Nachtflugverbote. Schließlich verspricht nur eine hohe Auslastung mit geringen Stillstandszeiten Gewinne. Allerdings mehren sich die Stimmen von Experten, die in Nachtflügen nur einen geringen Nutzen für die Wirtschaft, dafür umso höhere Beeinträchtigungen sehen. Besonders akut ist das Problem der Nachtflüge derzeit am Frankfurter Flughafen, an dessen neuer Landebahn sich derzeit heftiger Streit entzündet.

Arbeitsplätze nur Alibi?

Gestützt werden die Kritiker u. a. von Medienberichten, welche die Zahl der neuen Stellen untersucht haben. So sollen von den 7.000 Arbeitsplätzen mehr als 5.300 nicht neu entstanden sein, sondern nur aus Verlegungen resultieren. Darüber hinaus deuten Umfragen an, dass die Mehrheit der Wirtschaftsbosse auf Nachtflüge sehr wohl verzichten kann.

Auf der anderen Seite stehen dagegen Kosten in Milliardenhöhe, welche den Anwohnern und den Gesundheitssystemen entstehen. So wird der Schaden, welcher durch die Behandlung von Krankheiten entsteht, auf 180 Millionen Euro pro Jahr beziffert, die für Herz-Kreislauf-Beschwerden, Psychosen usw. aufgewendet werden müssen.

Denn wer in einer Einflugschneise ohne Nachtflugverbot lebt, ist einem andauernden Lärmpegel ausgesetzt, der zunehmend krank macht. Hinzu kommt, dass viele Immobilienbesitzer quasi mit ansehen müssen, wie deren Vermögenswerte über Nacht einen Teil des Wertes einbüßen. Denn überall dort, wo an Flughäfen auch nachts geflogen wird, sinken die Preise im Immobiliensektor dramatisch.

Dass die Betroffenen in Frankfurt auf eine positive Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Anfang April hoffen, ist also nur verständlich.

Flughafen: Fraport zieht positive Bilanz

Fraport zieht BilanzDer Betreiber des Frankfurter Flughafens tauchte zuletzt wegen des Streiks der Vorfeldmitarbeiter und der Auseinandersetzung rund um die neue Landebahn in den Schlagzeilen auf. Letzterer ist es aber scheinbar mit zu verdanken, dass der Flughafenbetreiber Fraport für das vergangene Jahr eine positive Bilanz ziehen konnte. Wie Fraport mitteilte, ist die Zahl der Fluggäste im Jahr 2011 gestiegen und hat eine neue Höchstmarke erreicht.

Die knapp 56,5 Millionen Fluggäste bedeuteten im Jahr 2011 eine Steigerung von 6,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum. Das operative Ergebnis legte gegenüber 2010 ebenfalls kräftig zu, man erreichte hier einen Zuwachs von 13 Prozent, was mehr als 802 Millionen Euro entspricht. Der Umsatz von Fraport legte im gleichen Zeitraum auf 2,4 Mrd. Euro zu.

Neue Landebahn bleibt Streitpunkt

Einen wesentlichen Teil der positiven Ergebnisse führte Fraport-Chef Stefan Schulte auf die neue Bahn des Flughafens zurück. Um diese hatte es in der Vergangenheit immer wieder Streit mit den Anwohnern gegeben, die sich über den Lärm beschwerten und wieder ihre Ruhe haben wollen. Für Stefan Schulte sind diese Forderungen verständlich, nach dessen Aussage soll es auch wieder ruhiger werden.

Allerdings unterstrich der Fraport-Chef auch die Bedeutung der neuen Landebahn, die den Flughafen als Standortfaktor aufwerte und damit auch Arbeitsplätze schaffe. Kritisch äußerte sich der Fraport-Chef zum Streik der Vorfeldmitarbeiter. Hier will Fraport rechtliche Schritte einleiten, es geht um einen Schaden, der im einstelligen Millionenbereich liegt. Man werde „Schadenersatzforderungen geltend machen müssen“, so Fraport-Chef Stefan Schulte.

Der beste Weg zum Wellnessangebot in Frankfurt

Wellness und Spa sind bereits seit Jahren ein Trend, dessen Wachstum ungebrochen scheint. Kein Wunder also, dass gerade in einer Stadt wie Frankfurt sich ausreichend Möglichkeiten finden lassen, diesem Trend nachzugehen. Egal, ob man sich lieber für die klassischen Anwendungen aus dem Bereich Ayurveda oder Yoga begeistert oder nach neuen Trends und Anwendungen sucht – in Frankfurt ist fast immer etwas dabei. Angesichts der Fülle fällt es schon fast schwer, sich für die richtige Wellnessoption zu entscheiden. Wer Wellnessangebote in und um Frankfurt sucht, wird sicher zuerst das Internet bemühen. Der beste Weg zum Wellnessangebot in Frankfurt weiterlesen